Nach dem MTA-Gesetz wird zwischen vier MTA-Fachrichtungen unterschieden:
MTA-L
Die MTA-Schule des Rheinischen Bildungszentrums bietet die Fachrichtung Laboratoriumsmedizin an, auf die sich die folgenden Ausführungen beziehen.
Der/die MTA-L ist vorwiegend in den verschiedenen Bereichen der Labormedizin eingesetzt. Die Tätigkeit unterstützt die Krankheitsdiagnose und kontrolliert die Therpiemaßnahmen während des Krankheitsverlaufes. Hierfür existieren Arbeitsplätze in den Routinelabors der Krankenhäuser und der frei praktizierenden Labormediziner sowie in den Labors spezieller medizinischer Untersuchungsinstitute.
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Neben der Tätigkeit in der Laborroutine wird der/die MTAL in der medizinischen und biologischen Forschung und Entwicklung benötigt, wie z.B.
* im Öffentlichen Dienst an Universitätskliniken und Forschungsinstituten z.B. an den
Max-Planck-Instituten und an den Instituten der Fraunhofer-Gesellschaft
* in der privaten Wirtschaft, insbesondere in den Entwicklungslabors der pharmazeutischen Industrie
* in der Kundenberatung und -betreuung der pharmazeutischen und medizintechnischen Branche
Die Arbeitsmarktsituation für medizinisch-technische Assistenten ist zurzeit sehr günstig, denn Absolventen mit einem gutem Abschlusszeugnis können vielfach zwischen mehreren Angeboten wählen. Die Vergütung erfolgt im Öffentlichen Dienst nach TVöD (Tarifvertrag öffentlicher Dienst) oder vergleichbaren Tarifwerken.
Im Downloadbereich können Sie Stelleangebote für examinierte MTAs finden.
www.praxisstellen.eu
(Dieses Forum bietet: Stellensuche, Weiterbildungsangebote sowie Informationsgewinnung- und austausch.)
Aufstiegschancen und Weiterbildung
Für medizinisch-technische Assistenten in der Laboratoriumsmedizin bestehen folgende Weiterbildungsmöglichkeiten:
1. Ausbildung zur MTA-Lehrkraft
2. Weiterbildung zum/r Fachassistent/in für Klinische Chemie, Hämatologie, Mikrobiologie und Histologie/Zytologie
3. Absolventen mit Hochschulreife können ein Medizinstudium anschließen. Viele Universitäten erkennnen einen Teil der praktischen Ausbildung an, sodass die Studienzeit verkürzt werden kann. Darüber hinaus ermöglicht die Ausbildung, dass studienbegleitend im Fach eine Teilzeitbeschäftigung gefunden werden kann, die es neben den Einnahmen ermöglicht, wichtige berufliche Beziehungen zu knüpfen.