Die Vergabe vieler Studienplätze wird durch die ZVS geregelt. Wichtige Vergabekriterien sind die Abiturnote (20%) und die Wartezeit (20%). 60% der Medizinstudienplätze werden jedoch von den Hochschulen selbst vergeben. Neben der Ortspräferenz und der Abiturdurchschnittsnote spielen auch die Motivation und Hinwendung zum Beruf eine wichtige Rolle (universitäres Auswahlgespräch). Trotz guter Noten müssen leider für den Studiengang der Medizin und andere Lebenswissenschaften lange Wartezeiten in Kauf genommen werden.
Der biomedizinische Assistent (BMA), ist ein Kurs von 2 Semestern, der in erster Linie für Abiturienten vorgesehen ist, die mit einer längeren Wartezeit auf einen Medizinstudienplatz rechnen und sich intensiv auf ihr Studium vorbereiten möchten.
Sie können in dem BMA-Kurs noch all ihre naturwissenschaftlichen Lücken (Chemie, Biologie, Physik und Mathematik) schließen und bereits medizinische Grundlagen in Fächern wie Histologie, Anatomie, Physiologie und Mikrobiologie erwerben (siehe auch Download-Bereich: "Gute Gründe den BMA-Kurs zu besuchen"). Überdies können sie mit diesem Kurs bei einem universitären Auswahlgespräch ihre Hinwendung zum Beruf dokumentieren, was ihnen Bewerbungsvorteile verschafft.
Sollte die Wartezeit auf das Studium noch andauern, können Sie in das 3. Semester der MTA-Ausbildung wechseln.
(letzte Aktualisierung am 29.06.2010)