Der biomedizinische Assistent (BMA) ist ein Kurs von 2 Semestern, der in erster Linie für Abiturienten vorgesehen ist, die mit einer längeren Wartezeit auf einen Medizinstudienplatz rechnen und sich intensiv auf ihr Studium vorbereiten möchten.
Wichtige Vergabekriterien sind die Abiturnote und die Wartezeit. 60% der Medizinstudienplätze werden jedoch von den Hochschulen selbst vergeben. Neben der Ortspräferenz und der Abiturdurchschnittsnote spielen auch die Motivation und Hinwendung zum Beruf eine wichtige Rolle (universitäres Auswahlgespräch). Trotz guter Noten müssen leider für den Studiengang der Medizin und andere Lebenswissenschaften lange Wartezeiten in Kauf genommen werden. Mit dem BMA-Kurs können Sie ihre naturwissenschaftlichen Lücken (Chemie, Biologie, Physik und Mathematik) schließen und bereits medizinische Grundlagen in Fächern wie Histologie, Anatomie, Physiologie und Mikrobiologie erwerben (siehe auch Download-Bereich: "Gute Gründe, den BMA-Kurs zu besuchen"). Überdies können Sie mit diesem Kurs bei einem universitären Auswahlgespräch Ihre Hinwendung zum Beruf dokumentieren, was Ihnen Bewerbungsvorteile verschafft.
Der BMA-Kurs ist so konzipiert, dass er inhaltlich den ersten beiden Semestern der MTA-L-Ausbildung entspricht. Daher können Sie nach erfolgreich absolvierten Biomedizinkurs in das 3. Semester der MTA-L-Ausbildung wechseln. Die Vorteile sind vielfältig: Eine abgeschlossene MTA-L-Ausbildung ermöglicht die Anrechnung von Bonuspunkten an verschiedenen Universitäten (siehe: MTA- downloads - Anrechnung der MTA Ausbildung auf Medizinstudienplatz). Sie haben vor Studiumsbeginn eine staatlich anerkannten Berufsabschluss. Der anspruchsvolle Lehrinhalt der MTA-L Ausbildung erleichtert Ihnen den Start ins Studium ganz erheblich, da viele Inhalte der ersten Studiensemester bereits bekannt sind.
(letzte Aktualisierung am 17.03.2012)